Verlagskalender

67 Verlagskalender 2012 wurden im Sommer ausgezeichnet

Bei der traditionell vorgezogenen Jurierung der Kaufkalender für das Jahr 2012 haben insgesamt 67 Kalender einen Preis bekommen. Die Verlage können damit noch vor der eigentlichen Kalenderpräsentation im Januar 2012 für ihre ausgezeichneten Kalender werben. 852 Kalender hatte die Jury zu begutachten – 300 mehr als im letzten Jahr.

67 Kaufkalender wurden in 22 Kategorien mit den Preisen Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Zusätzlich haben es 43 Kalender in die Endrunde der begehrten Preise geschafft. Als Shortlistteilnehmer erhalten diese, das Prädikat Nominiert.

Die höchste Auszeichnung Gold wurde an acht Kalender vergeben, 22 Kalender bekamen Silber und 37 Kalender dürfen sich mit der Auszeichnung Bronze schmücken. Mit 852 Kalendern hat sich die Zahl der eingereichten Exemplare um mehr als 300 Kalender gegenüber dem Vorjahr erhöht: „Die höhere Zahl an eingereichten Kalendern sehen wir als einen Beweis dafür, dass die Kalenderverlage die Möglichkeiten, durch die Auszeichnungen ihren Kalenderabsatz zu steigern, als sehr hoch einschätzen“, so der Geschäftsführende GKS Vorstand und Sprecher der Jury, Friedrich Müller. Insgesamt gibt es 22 Kategorien, zu denen Kalender eingereicht wurden, Preise gab es aber  leider nur in 17 Kategorien, das bedeutet, dass die Kalenderqualität in den fehlenden fünf Kategorien den hohen Ansprüchen der Jury nicht genügten.

Stimmen von Jury Mitgliedern

Walter Fogel, Fotograf: „Ich konnte generell feststellen, dass die Qualität der Bilder in den Kalendern ziemlich hoch ist. Es gibt auch einige, die sich durchaus trauten zu experimentieren und mit neuen Effekten arbeiteten, das hat mir sehr gut gefallen. Überzeugend fand ich auch die Panorama Fotografie“.

Hermann Pfeifer: Fachjournalist: „Die Verlage setzen 2012 fort, was sich seit Jahren abzeichnet: Groß, größer am größten, doch Größe ist bekanntlich nicht alles. Insgesamt jedoch legen die Kalenderverlage wieder eine Palette vor, die jedem Anspruch und Wunschdenken gerecht wird“.

Wolfgang Rolli, Kultursponsoring: „Die eingereichten Kaufkalender waren wieder einmal in Punkto Qualität sehr überzeugend, dennoch vielleicht fehlte die ganz absolute Spitze aber in der Breite gesehen haben wir ein sehr sehr gutes Ergebnis“.

Dieter Zimmermann, Filmproduzent: „Aufgefallen ist, dass es nicht nur um die Qualität von Motiven, Sujets und Images geht, sondern dass es ganz wichtig ist dass das Gesamtpaket des Kalenders steht. Typografie, Anordnung des Kalendariums, Papier und Größe sollten bei einem guten Kalender zusammenstimmen, das ist das Wesentliche und dem werden die verschiedenen Kategorien gerecht“.

Die Jury hatte die Aufgabe, die Kalender nach den Kriterien Gesamteindruck, Funktionalität, Idee, Originalität, Konzeption, Gestaltung, Fotografie und Typographie sowie Qualität der Produktion zu beurteilen. Der Juryvorsitzende Friedrich Müller: „Gerade bei den Kaufkalendern kommt es neben den technischen und gestalterischen Kriterien auch auf die Käuferakzeptanz an. Die in diesem Jahr eingereichten Kalender zeigten, dass die Qualität in der Breite ein sehr hohes Niveau aufweist. Die absoluten Highlights haben wir jedoch vermisst“.

Die 852 eingereichten Kaufkalender wurden Mitte August in einer zweitägigen Sitzung von der Jury des Graphischen Klub Stuttgart beurteilt. Die Jurymitglieder waren: Roland Bertsch, Bertsch KG Medienproduktion und erster Vorsitzender des Graphischen Klubs Stuttgart; Friedrich Bayer; Deutsches Kalendermuseum im Oldtimermuseum Zollernalb, Gerd Böhm, Böhm Public Relations GmbH; Walter Fogel, Fotograf; Lena Haase, Studentin an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart; Friedrich Müller, Marketingkommunikation und Geschäftsführender GKS Vorstand; Christiane Nicolaus, Leiterin des Design Center Stuttgart; Rolf Nüthen, Geschäftsführer, Börsenverein des Deutschen Buchhandels; Hermann Pfeiffer, Fachjournalist; Peter Rotemund, Referatsleiter MFW Telekommunikation, Medien und Wissensgesellschaft; Wolfgang Rolli, Kultursponsoring; Uli Weber, Creative Consulting; Dieter Zimmermann, Filmproduzent.

Diese vorgezogene Auszeichnung der Kaufkalender 2012 hat keinen Einfluss auf den Verlauf des gregor-international-award, der im Januar 2012 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfindet und bei dem alle Kalendertypen von einer Jury des Graphischen Klub noch einmal begutachtet und entsprechend bewertet werden. Im Mittelpunkt der Jurierung im Januar 2012 werden dann aber vor allem die Werbekalender stehen, ebenso wie die Fotokalender, die traditionell mit dem Internationalen Kodak Fotokalenderpreis durch eine eigenständige Jury ausgezeichnet werden.

Ausgezeichnet wurden die Kaufkalender in folgenden Kategorien: Kunst: einmal Gold, viermal Silber, sechsmal Bronze; Länder/Regionen: einmal Gold, dreimal Silber, zweimal Bronze; Städte: zweimal Silber, dreimal Bronze; Architektur: einmal Silber; Weltraum/Erde: einmal Bronze; Natur/Umwelt: einmal Gold, einmal Silber, viermal Bronze; Blumen/Gärten: einmal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze; Tiere: zweimal Gold, zweimal Silber, viermal Bronze; Literatur/Sprache/Rätsel: zweimal Silber; Film/Musik/Tanz: zweimal Bronze; Essen/Trinken: einmal Gold, viermal Silber, zweimal Bronze; Sport/Hobby: einmal Bronze; Auto/Technik/Verkehr: einmal Silber; Kinderkalender: einmal Gold, dreimal Bronze; Terminplaner: einmal Bronze; Geschenkkalender: viermal Bronze; Sonstige Themen: einmal Silber, zweimal Bronze. In den Kategorien Religiöse Kalender, Astrologie und Esoterik, Advent, Cartoons/Humor/Satire und Erotische Fotografie zeichnete die Jury in diesem Jahr keine Kalender aus.

Alle mit Gold, Silber, Bronze oder Nominiert prämierten Kalender dürfen nun mit dem entsprechenden neuen Logo „Ausgezeichnet mit dem gregor-international-award“ beworben werden. Diese Auszeichnungen können von den Verlagen und dem Handel ab sofort eingesetzt werden. Die ausgezeichneten Kaufkalender werden auf der Frankfurter Buchmesse 2012, den Stuttgarter Buchwochen 2012 und auf der Kalenderausstellung des gregor-international-award im Januar 2012 in Stuttgart sowie auf der Kalenderschau in Karlsruhe im Februar 2012 und auf der Buchmesse in Leipzig 2012 präsentiert.

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