SILBER 2012

Mit dem Prädikat „Silber“ wurden ausgezeichnet:

Waldbewohner: Dörre Fotodesign, Hermann Dörre BFF, München
Jurykommentar: Hermann Dörre und Julia Schmidt waren auf Motivsuche der besonderen Art. Losgelöst vom Umfeld des Waldes entstanden durch eine spezielle Fototechnik „Portraits der stillen Waldbewohner“. Die Pilze in Rembrandt-Farben sind ein Augenschmaus.  

EAT! Design with Food: EIGA Design, Hamburg
Jurykommentar: Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Der EAT-Kalender zeigt spannende Ergebnisse und Erlebnisse beim täglichen Umgang mit dem Thema. Die „delikate“ Typografie gibt es allerdings nicht als Rezept. Die muss man sich, wie vieles in der Kochkunst, selber ausdenken.  

Typographic Wall Calendar 2012: Atelier Harald Geisler Typography, Frankfurt am Main
Jurykommentar: Dieser Einblatt-Kalender zeigt eine intelligente und charmante Art, sich an das Jahr heranzutasten. Das ist bestes Tagesfutter für die grauen Zellen und plakativ und attraktiv zugleich.

Tempus Deflorescit – Fastorum Herbarium 2012: Stiftung Palmengarten und 
Botanischer Garten, Frankfurt am Main
Jurykommentar: Die Zeit verblüht natürlich auch Im Palmengarten Frankfurt. Im so genannten Pflanzenarchiv hat der Designer Hilger die florale Anatomie der Pflanzen entdeckt und wurde spontan zu diesem Kalender inspiriert, den man sich gerne anschaut und zum Jahresende aufbewahrt.  

Auf Zeit spielen – Wandtapeten-Kalender: Gemeinschaftsprojekt von: Doro Lis-Fokken und Anne Villinger, and.kommunikationsdesign, Ludwigshafen; Susanne Mameghani-Löffelhardt, Varistyle e.K., individuelle Tapeten, Neustadt-Weinstraße; Erich Zeller, mediendruck rhein-neckar, Neckargmünd
Jurykommentar: Wer im Fußball „auf Zeit“ spielt, wird zu Recht ausgepfiffen. Doch wer so gekonnt mit Zeit und Zahlen spielt, wie es in diesem Tapeten-Kalender geschieht, dem ist Beifall sicher. Und mit SILBER gibt es den verdienten Platz auf dem Podest. Ein Wandtapeten-Kalender für Firmen-Empfangsbereiche, Hotellobbys, Büros und private Wohnräume.

zwölf mal 12: oup kommunikation GmbH & Co. KG, Augsburg
Jurykommentar: Die Magie der Zahl 12 in der Mathematik, Physik, in der Literatur und Musik, in der Zeit und im Handel begleitet die Menschheit. Dieser Kalender zeigt 12 Themen auf 12 Papiersorten und ist mit 12 verschiedenen Farben bedruckt. Beeindruckend. Blatt für Blatt ein stimmiges Konzept.

Publicis Cursor Art Calendar: Publicis, München
Jurykommentar: Leistung mit Leidenschaft hinterlässt Spuren. Zwölf Mitarbeiter haben auf dem Computer die individuellen Pfade aufgezeichnet, die sie als kundenorientierte Dienstleister suchen und finden. Eine faszinierende Idee, perfekt umgesetzt. 

Flying Nature: Bertsch – Winter – Gmund, Bertsch KG, Leinfelden-Echterdingen / Studio Conny J. Winter, Stuttgart / Büttenpapierfabrik Gmund, Gmund am Tegernsee
Jurykommentar: Leicht, wie Schmetterlinge nun mal sind, kommt das Jahr auf zwölf Doppelseiten mit Zwischenblättern daher. Die filigranen Schmetterlinge kontrastieren spannungsvoll mit der flatterhaften Typografie der Kalenderblätter. Die glorreichen Drei – Bertsch-Winter-Gmund – zeigen sich erneut in Bestform.

Heart of Grace: Mitsubishi Electric Corporation, Tokyo, Japan
Jurykommentar: Auf sechs Kalenderblättern ist das kraftvolle Schweigen des Waldes ebenso festgehalten wie seine geheimnisvolle Anmut und Grazie. Sensible japanische Farbfotografie wird aufgewertet durch das jeweils darunter liegende überraschende Schwarzbild.

Time Cube 2012: Verlag Hermann Schmidt, Mainz
Jurykommentar: Der Time Cube erinnert an die Architektur der Metabolisten. Er besticht durch eine strenge Formgebung mit exakt gestanzten Ausschnitten, die die Monate und das Jahr abbilden. Der Tischkalender hebt sich aus jeder Perspektive wohltuend von den üblichen Papierkuben ab. Mit dem Time Cube gibt es jeden Tag eine neue farbige Welt zu entdecken, der Notizblock macht einfach Spaß. 

 

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